Windows-7-Versionen im Vergleich ("Feature Matrix")

Windows 7 ist in mehreren Versionen erhältlich. Die populärsten sind Windows 7 Home, Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate (Aktuelle Preise dieser Windows-7-Versionen). Jede OEM-Version außer der Starter-Edition ist auch in einer 64-Bit-Variante erhältlich. Die Vollversionen lassen sich wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version installieren.

 

Windows-7-Versionen im Vergleich ("Feature Matrix")

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  Stand: 11/2016

 Windows-7-Feature-Matrix-Versionen-im-Vergleich

Bitte klicken zum Vergrößern. Weiter unten auf dieser Seite finden Sie die Tabelle der Windows-7-Versionen in Textform sowie Erläuterungen zu den einzelnen Features.

 

Die wichtigsten Einschränkungen der Windows-7-Versionen

 

Windows 7 Starter:

  • Für Entwicklungsländer und Netbooks
  • Nur als OEM-Version erhältlich
  • Keine 64-Bit-Unterstützung
  • Keine Aero-Oberfläche
  • Windows 7 Starter unterstützt beliebig viele Prozesse! (Eine entsprechende Restriktion war geplant, wurde aber nicht umgesetzt)

 

Windows 7 Home Basic / Premium:

Die Windows-7-Home-Edition ist unterteilt in die Versionen Home Basic und Home Premium. Die Premium-Variante enthält unter anderem ein Brennprogramm und HD-Unterstützung.

  • Kein Media Center, kein Mediaplayer
  • Kein virtueller XP-Modus
  • In der Regel keine Aero-Oberfläche
  • Kein Remote-Desktop

 

Windows 7 Professional:

  • Maximal 192 GiByte Speicher
  • Maximal 2 Prozessor-Sockel

 

Windows 7 Ultimate / Enterprise:

  • Maximal 2 Prozessor-Sockel (Windows Server 2008 unterstützt 4 Sockel, Windows Server Enterprise 8 Sockel und die Datacenter-Edition 64 Sockel. Die Kernzahl eines Prozessors ist unerheblich.)

 

 

Die Windows-7-Versionen in Textform:

 

Windows-Version

Windows 7 Starter

Windows 7 Starter

Windows 7 Home Premium

Windows 7 Home Premium

Windows 7 Professional

Windows 7 Professional

Windows 7 Enterprise

Windows 7 Enterprise

Windows 7 Ultimate

Windows 7 Ultimate

Windows-Suche        
Anschluss an Heimnetzgruppe          
Windows Media Player          
Sichern und Wiederherstellen          
Action Center          
Device Stage          
Verbessertes Media-Streaming inkl. Play To Funktion          
Echtzeit-Vorschau direkt in der Taskleiste  Nein        
Schnelle Benutzerumschaltung  Nein        
Zusammenschließen zu Ad-hoc-Wireless-
Netzwerken
 Nein        
Internetverbindungsfreigabe (ICS)  Nein        
Windows® Touch (Berührungssteuerung und
Handschrifterkennung)
 Nein        
Erzeugen einer Heimnetzgruppe  Nein        
Windows® Media Center  Nein        
Wiedergabe und Bearbeiten von Video-DVDs  Nein        
Location Aware Printing  Nein  Nein      
Domänenunterstützung und
Gruppenrichtlinien
 Nein  Nein      
Remote Desktop Host  Nein  Nein      
Erweiterte Datensicherung (Netzwerk und
Gruppenrichtlinien)
 Nein  Nein      
Windows XP Mode  Nein  Nein      
Verschlüsselndes Dateisystem (EFS)  Nein  Nein  Nein    
BitLocker™ & BitLocker To Go™  Nein  Nein  Nein    
AppLocker™  Nein  Nein  Nein    
DirectAccess  Nein  Nein  Nein    
BranchCache™  Nein  Nein  Nein    
Mehrsprachige Bedienerführung (MUI)  Nein  Nein  Nein    

 

 

Erklärungsbedürftige Windows-7-Features

 

  • Action Center: Gemeint ist das "Wartungscenter", in dem etwaige Probleme auftauchen. Dazu zählen veraltete Virenscanner oder nicht installierte Updates.
  • Device Stage: Eine verbesserte Erkennung der angeschlossenen Geräte; so werden bei Windows 7 mehr Handys erkannt und mit speziellen Funktionen versehen (es ist dann zum Beispiel möglich, Bilder mit wenigen Klicks vom Handy auf den PC zu übertragen). In der deutschen Version finden sich die Funktionen in der Systemsteuerung unter "Geräte und Drucker"
  • Location Aware Printing: Windows 7 speichert den Standarddrucker in Abhängigkeit von der Netzwerkumgebung. So benutzt zum Beispiel ein Laptop im Heimnetzwerk den Standarddrucker, während im Büro der Arbeitsgruppen-Drucker voreingestellt bleibt. (Mehr Details bei Microsoft)
  • AppLocker: Ermöglich es, die Installation bzw. Ausführung beliebiger Programme zu verbieten
  • DirectAccess: Hinter dieser Funktion verbirgt sich eine permanente Verbindung zu einem (Firmen-)Netzwerk. Statt jedesmal einen VPN-Tunnel aufzubauen, "merkt" sich Windows 7 eine Direct-Access-Verbindung und stellt diese immer dann her, wenn eine Netzwerkverbindung besteht. Außendienstmitarbeiter können so mit ihrem Laptop praktisch jederzeit auf die Firmenressourcen zugreifen - ohne ständig VPN-Verbindungen auf- und abbauen zu müssen. DirectAccess funktioniert nur, wenn im Firmennetzwerk ein entsprechend konfigurierter DirectAccess-Server läuft.
  • BranchCache: Ebenfalls für Firmenkunden wurde die BranchCache-Funktion entwickelt; damit können größere Dateien aus einer Firmenzentrale in den Zweigstellen lokal zwischengespeichert werden.

 

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  Stand: 11/2016